Industriemechaniker Gehalt/Lohn/Verdienst

Was macht ein Industriemechaniker eigentlich?

Eingesetzt werden Industriemechaniker hauptsächlich in der Automatisierungstechnik, im Maschinen- und Anlagenbau, bei der Instandhaltung, im Feingerätebau und der Produktionstechnik.

Ausbilder und anschließende Arbeitgeber sind:

  • Industriebetriebe aller Branchen
  • Hersteller von Systemen und Geräten
  • Maschinenbau-Unternehmen

Die Aufgabenbereiche sind:

  • Das Herstellen von Bauteilen und Baugruppen mit anschließender Montage zu technischen Systemen.
  • Das finden und dokumentieren von Fehlern und feststellen, welche Ursachen sie hatten.
  • Die Instandsetzung technischer Systeme.
  • Das Umrüsten von Systemen und Maschinen.
  • Durchführung von Inspektionen und Wartungen.
  • Überprüfung und gegebenenfalls Erweiterung elektronischer Komponenten der Steuerungstechnik.

Verdienstmöglichkeiten eines Industriemechanikers

Nicht nur von Bundesland zu Bundesland, sondern sogar von Stadt zu Stadt variieren die Gehälter stark.

Hier nun der Durchschnittslohn verschiedener Städte in steigender Reihenfolge:

  • Der niedrigste Lohn wird in Raddestorf gezahlt, gerade einmal 700.00 €.
  • In Augsburg liegt er schon bei 1193.17 €.
  • In Erkelenz ist man schon bei 2500.00 €.
  • Industriemechaniker in Kassel verdienen sogar 3225.00 €.
  • Der absolute Spitzenreiter in Sachen Gehalt ist Sulzbach an der Murr, denn hier verdienen Industriemechaniker sage und schreibe 4600.00 €.

Während der betrieblichen Ausbildung bekommen Azubis eine Vergütung von:

  • 723 Euro im 1. Lehrjahr
  • 768 Euro im 2. Lehrjahr
  • 829 Euro im 3. Lehrjahr
  • 885 Euro im 4. Lehrjahr

Jeder, der eine Ausbildung zum Industriemechaniker plant, sollte aber einige Voraussetzungen und Eigenschaften mitbringen.

Da es sich hier um einen technischen Beruf handelt, ist ein gutes technisches Verständnis schon einmal die Grundvoraussetzung. Außerdem sollte eine gewisse körperliche Belastbarkeit vorhanden sein, da ein Industriemechaniker durchaus körperlich arbeiten muss. Bei der Montage von Bauteilen wäre auch ein gewisses handwerkliches Geschick von Vorteil. Wer in Stresssituationen schnell nervös wird, kann unter Umständen in diesem Beruf fehl am Platz sein, denn gerade unter enormem Zeitdruck muss die Montage oder Reparatur mit größter Sorgfalt durchgeführt werden.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen gibt es?

Jeder Industriemechaniker hat die Möglichkeit, sich in Kursen, Seminaren oder Lehrgängen zu spezialisieren, etwa auf Werkstofftechnik, EDV-Anwendung, Metall Be- und Verarbeitung oder Fertigungsplanung und Steuerung.

Wer später über mehrjährige Berufserfahrung verfügt, kann auch verschiedene Fort- und Weiterbildungen machen, etwa zum ­Ausbilder/-in, ­Techniker/-in Maschinenbau, ­Industriemeister/-in Metall oder Techniker/-in Feinwerktechnik.

Wer eine Fachoberschule besucht hat, kann sogar ein Studium an einer Fachhochschule absolvieren und darf sich dann ­Dipl.-Ingenieur/-in ­nennen. Je nach Spezialisierung, Weiterbildung oder Studium erhöht sich natürlich auch der Verdienst. Als ­Dipl.-Ingenieur/-in Maschinenbau etwa, liegt der Verdienst zwischen 25,400€ und 70,000€.